Agrarwende

Wir setzen uns ein für den Schutz der im Münsterland heimischen Tier- und Pflanzenarten

Wir setzen uns ein für die Agrarwende in Münster

Der BUND setzt sich für eine Agrarwende ein, die auf eine ökologisch und sozial nachhaltige Landwirtschaft abzielt. Er fordert eine Veränderung der landwirtschaftlichen Praxis hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz. Dies beinhaltet unter anderem die Förderung von biologischer Vielfalt, den Schutz von Böden und Gewässern sowie den Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel. Der BUND plädiert für eine Förderung ökologischer Landwirtschaft und tiergerechter Haltung und fordert eine gerechte Agrarpolitik, die die Interessen der Bauern, der Umwelt und der Gesellschaft miteinander in Einklang bringt.

Forderungen zur Kommunalwahl

Wir fordern die Einrichtung eines Biodiversitätsmanagements und als ersten Schritt die Aufstellung eines Biodiversitätskonzepts. das die Grundlagen liefert, wie heimische Arten und Lebensräume erhalten werden können. Biotope müssen vernetzt werden, sind aber unter Beachtung ihrer Schutzzwecke von Naherholungsgebieten zu trennen.

Wir fordern ein vollständiges Verbot von chemisch-synthetischen Pestiziden auf allen städtischen Flächen, auch auf den landwirtschaftlich verpachteten Flächen. Von den über 600ha Ackerflächen der Stadt, sind bisher nur 20ha (3,3%) ökologisch verpachtet und nicht für das Ausbringen von Pestiziden zugelassen. Auch wenn auf städtischen Flächen ab dem kommenden Pachtjahr ein Glyphosatverbot gelten soll, dürfen alle anderen Pestizide zum Einsatz kommen. Wir fordern bereits seit 2016 ein Verbot aller chemisch-synthetischer Pestizide zum Schutz der Artenvielfalt und der natürlichen Ressourcen. Arten- und Ressourcenschutz ist im Interesse der Allgemeinheit und die Stadt muss auf ihren Flächen gemeinwohlorientiert und nachhaltig handeln.

Wir fordern, dass die Verpflegung in Kitas, Schulen, Mensen und Kantinen der Stadt zügig auf einen regionalen, ökologischen Obst- und Gemüseanteil von mindesten 50 Prozent umgestellt wird. Dadurch kann ein Anreiz für die Landwirtschaft geschaffen werden, auf ökologischen Gemüseanbau umzustellen. Das sorgt für gesundes Essen und echten Klimaschutz.

Ansprechpartner

Rita Clausing


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