In diesem Jahr jährt sich auch die Gründung der Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm vor 50 Jahren. BI Gründungsmitglieder berichteten vor dem AKW über den jahrzehntelangen vielfältigen, gewaltfreien und bunten Widerstand gegen die Atomkraft.
Kerstin Ciesla, stellvert. Vorsitzende BUND NRW, schilderte eindrücklich die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl für Mensch und Umwelt in Europa aber vor allem in der Ukraine - bis heute! Die russischen Angriffe auf die Atomkraftwerke in Tschernobyl und Saporischia stellen eine akute Gefahr dar. Und 40 Jahre nach Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima wird jetzt angesichts der durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiekrise wieder dieselbe Diskussion wie in den 1970-er Jahren geführt. Sie forderte die Teilnehmenden auf, sich weiterhin gegen die teure Atomkraft und für den Ausbau der Erneuerbaren Energien einzusetzen.