Die "Territorialfalle" beschreibt den dominanten Selbstbezug vieler Städte im Kontext von Stadtentwicklung. So erörterte Prof. Dr. Mössner, dass Stadtentwicklungskonzepte häufig an den eigenen Stadtgrenzen aufhörten und Kommunen es versäumten Verbindungen zu den Nachbarkommunen mitzudenken und gemeinsame Ideen für eine Gesamtregion zu entwickeln.
Der BUND sieht sich durch den Vortrag bestätigt, die bereits gelebte Vernetzung mit BUND-Gruppen in anderen Kreisen sowie anderen umweltpolitischen Akteuren weiter zu vertiefen. Die Kooperation über kommunale Grenzen hinweg ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsweisende Stadtentwicklung ohne weitere Flächenversiegelung und mit einem klaren Bekenntnis für Natur-, Klima- und Artenschutz.
Den Vortrag hielt Prof. Dr. Mössner im Rahmen der Mitgliederversammlung 2025 der BUND-Kreisgruppe Münster. Deren Tagesordnung umfasste Punkte wie den Jahresbericht 2024, den Kassen- und Finanzbericht inklusive Ergebnis dessen Prüfung, die Wahlen der Kassenprüfer*innen sowie die Wahl der Delegierten für die Landesdelegiertenversammlung 2025. Die anwesenden Mitglieder nahmen die Ausführungen des Vorstandes wohlwollend zur Kenntnis.