Verkehrsministerkonferenz in Münster: BUND-Mahnwache für eine klimagerechte Mobilität

19. April 2024

BUND fordert Sicherstellung eines preisstabilen 49 Euro-Tickets und Priorisierung des Umweltverbundes.

Am 18.04.2024 protestierte der BUND NRW mit tatkräftiger Unterstützung der Kreisgruppe Münster vor der Verkehrsministerkonferenz im Atlantic Hotel in Münster für eine nachhaltige und zukunftssichere Mobilitätswende. Mit einer Mahnwoche setzt der BUND ein klares Zeichen gegen den weiteren Aus- und Neubau von Straßen und für mehr Investitionen in Schiene, ÖPNV und Radverkehr. Im Mittelpunkt der Forderungen stand die langfristige Finanzierung eines preisstabilen 49 Euro-Tickets, um für klare Planungssicherheit zu schaffen. Ein konkretes Beispiel für lokale Herausforderungen der Verkehrspolitik sind alte Relikte im Bundesverkehrswegeplan, wie der autobahnähnliche Ausbau der B51 zwischen Münster und Telgte. Lars Berker (BUND-Vorstand) betont: „Wir als BUND Münster erteilen diesem Planungsrelikt eine klare Absage. Anstatt eines überdimensionierten Ausbaus B51, der auf Kosten von wertvollen Naturräumen geht, und klimapolitischer Unsinn ist, muss ein Ausbau der Bahnstrecke klare Priorität haben – auch wenn dies bekanntermaßen auch nicht einfach ist.“

Die Mahnwache zusammen mit Vertreter*innen des Landesverbandes und weiteren engagierten des BUNDs aus anderen Städten NRWs war ein voller Erfolg. Medienbeiträge mit Marina Falke (BUND-Referentin für Zukunftsfähige Mobilität) finden Sie bspw. hier: NRW will Deutschlandticket-Finanzierung langfristig klären

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