5. Wir haben es satt!-Demo

 

Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Für die Agrarwende

 

 

Unter diesem Motto hatten 80 Verbände zum Protest gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft aufgerufen, neben dem BUND und weiteren Umweltschutzorganisationen auch Bauern-, Entwicklungshilfe-, Tier- und Verbraucherschutzorganisationen.


Zu der großen Demonstration, die am Samstag den 17. Januar 2015 in Berlin stattfand, waren 50.000 Menschen aus allen Teilen der Republik gekommen, unter ihnen auch 50 Münsteraner, die am frühen Samstagmorgen in den Bus nach Berlin gestiegen waren.


Angeführt wurde der bunte und lebendige Demonstrationszug von einem Konvoi von mehr als 90 Traktoren.


Demonstranten und Veranstalter forderten von der Bundesregierung eine klare Absage an das Handelsabkommen TTIP zwischen EU und USA, einen wirksamen gesetzlichen Schutz der Landwirtschaft vor der Gentechnik, sowie den sofortigen Stopp des weiteren Ausbaus von Megaställen. Sie kritisierten eine Agrarpolitik, die Großbetriebe stärkt und kleineren Höfen das Wirtschaften immer schwerer macht. So mussten zum Beispiel seit dem Jahr 2000 dreiviertel der Schweinehalter aufgeben, während Fleischkonzerne zunehmend die Tierhaltung übernähmen. Eine zukunftsorientierte Agrarpolitik dürfe nicht an den Interessen von Großinvestoren und multinationalen Konzerne ausgerichtet sein. Sie müsse eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft stärken.

(Rita Clausing)

 

Mehr Informationen:

 

zu Massentierhaltung

 

zur Demo "Wir haben es satt!"

 

Bilder von der Demo



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